Unsere Unterstützung für Ihren Spitzenausgleich

Seit Anfang August 2013 sind die gesetzlichen Anforderungen konkret benannt, die Unternehmen des produzierenden Gewerbes im Bereich Energiemanagement fortan wiederkehrend nachweisen müssen, um eine Entlastung in Sonderfällen von Strom- und Energiesteuer (sog. Spitzenausgleich) auch in 2013 und darüber hinaus in Anspruch nehmen zu können.

Wir bieten Ihnen kompetente Unterstützung zur Prüfung Ihrer Möglichkeiten und Pflichten betreffend Ihres Energieeinsatzes.

Wir kommen gerne zu Ihnen vor Ort und erörtern gemeinsam mit Ihnen:

  • energierelevante gesetzliche Bestimmungen für Ihr Unternehmen
  • Möglichkeiten zur Inanspruchnahme von Fördermitteln
  • eine sinnvolle Vorgehensweise zum Nachweis eines Energiemanagements im Kontext Spitzenausgleich (sog. SpaEfV-Testierung)
  • Hilfestellung bei der Antragstellung auf Spitzenausgleich

Lesen Sie im Weiteren nähere Erläuterungen zu den einzelnen Fachthemen.

Effizienzsteigerung mit steuerlichem Anreiz

Mit der aktuellen Energie-Gesetzgebung koppelt der Gesetzgeber gleich mehrere finanzielle Entlastungen für Unternehmen des produzierenden Gewerbes an den Nachweis eines sorgsamen Umganges mit der eingesetzten Energie. Neben einer Entlastung von der EEG-Umlage gemäß Besonderer Ausgleichsregelung ist ab dem 01. Januar 2013 auch der Spitzenausgleich bei der sog. „Ökosteuer“ (Entlastung in Sonderfällen von Strom- und Energiesteuern) an den Nachweis eines Energiemanagements gekoppelt.

Spitzenausgleich Ökosteuer

Mit dem Strom- und Energiesteuer-Gesetz werden elektrische Energie und Brennstoffe mit einer Verbrauchssteuer belegt. Für Unternehmen des produzierenden Gewerbes kann auf Antrag eine steuerliche Entlastung gewährt werden, wodurch die reguläre Abgabe um bis zu 90 % verringert wird.

Mit der Novelle zum 01. Jan 2013 hat der Gesetzgeber die Gewährung von Steuerentlastungen nach § 10 Stromsteuergesetz bzw. § 55 Energiesteuergesetz (sog. Spitzenausgleich) fortan an den wiederkehrenden Nachweis eines Systems zur Verbesserung der Energieeffizienz geknüpft. In der zugehörigen Durchführungsverordnung mit Namen „Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung“ (SpaEfV) vom 31. Jul. 2013 sind die Anforderungen an die Erbringung der Nachweise konkret gefasst.

Ab 2015 müssen demnach zertifizierte Managementsysteme nach DIN EN ISO 50001 bzw. EMAS nachgewiesen werden. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU laut Definition der Europäischen Kommission) können den Nachweis alternativ erbringen: Neben einem umfassenden testierten Energieaudit nach DIN EN 16247-1 kann der Nachweis auch mit einem testierten Alternativen System lt. Anlage 2 SpaEfV erbracht werden. Bei dieser Vorgehensweise dokumentiert das Unternehmen seinen Energiebezug, seinen Energieverbrauch und seine Einsparpotenziale.

Für die Jahre 2013 und 2014 ist eine Übergangsregelung geschaffen, mit der mindestens erste Teile vorgenannter Systeme nachzuweisen und durch eine unabhängige Konformitätsbewertungsstelle bzw. Umweltgutachter-Organisation zu testieren sind. Damit wird die vorläufige Regelung des Bundesfinanzministeriums vom Januar 2013 abgelöst und auch für KMU wieder ein unterjähriger Antrag auf Spitzenausgleich möglich.

Wir unterstützen Sie gerne bei der Vorbereitung der erforderlichen Nachweise. Unsere langjährige Erfahrung im Umgang mit dem betrieblichen Energiemanagement in Industrie und Gewerbe bedeutet für Sie einen deutlichen Mehrwert, indem die vorhandenen Ansätze in Ihrem Unternehmen verordnungskonform aufgegriffen und zu einem effektiven und nachhaltigen Energiemanagement ausgestaltet werden.

Wir stehen in enger Absprache mit mehreren Konformitätsbewertungsstellen und koordinieren gerne auch die anschließende SpaEfV-Testierung für Sie. Darüber hinaus stehen wir zur Unterstützung bei der Antragstellung auf Spitzenausgleich zu Ihrer Verfügung.

Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung – SpaEfV >

Informationen des Zoll zum Spitzenausgleich und SpaEfV-Nachweis >

KMU-Definition der Europäischen Kommission >


EEG-Umlage-Entlastung

Im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird neben der Einspeisevergütung für Strom aus erneuerbaren Energiequellen auch die verpflichtende Abnahme dieses Stroms durch Energieversorgungsunternehmen (EVU) geregelt. Die daraus entstehenden Zusatzkosten dürfen EVU in Form einer EEG-Umlage den Endverbrauchern weiterberechnen.

In 2018 ist die EEG-Umlage gegenüber 2017 geringfügig auf 67,92 €/MWh gesunken.

Auf Antrag kann das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eine Besondere Ausgleichsregelung für Unternehmen des produzierenden Gewerbes anwenden, die im internationalen Wettbewerb stehen. Damit vermindert sich die Umlage um bis zu 95 %. Die Entlastung wird für ein Kalenderjahr gewährt, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind und ein vollständiger Antrag bis zum 30. Juni des Vorjahres eingereicht wird.

Nach der Novelle des EEG zum 01. Januar 2017 sind die Voraussetzungen für den Antrag
wie folgt:

  • Jahresstromverbrauch > 1 GWh
  • Anteil der Stromkosten an der Bruttowertschöpfung von min. 17 %
  • Nachweis eines zertifizierten Energie- / Umwelt-Managementsystems
    nach DIN EN ISO 50001 / EMAS ab einem Stromverbrauch > 5 GWh

Wir haben die Antragstellung in den letzten Jahren bereits für zahlreiche Unternehmen erfolgreich begleitet und stehen auch zu Ihrer Unterstützung sehr gerne zur Verfügung.

Informationen zum BAFA und zur besonderen Ausgleichsregelung >

 

 
zum Seitenanfang